… damit Schnittstellen nicht zu Hürden werden

Herzlich willkommen auf der Seite des Netzwerk Patientenbegleitung!

 

Das Projekt „Patientenbegleitung“ (1. Juli 2012– 30. Juni 2015) wollte durch ein neues Engagementprofil alten und allein stehenden Menschen, die einen Krankenhausaufenthalt bewältigen oder anschließend einen Arzt aufsuchen müssen, emotionalen Beistand und praktische Hilfen bieten. Es wurde von der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW finanziert – ebenso mit einem Anteil des Generali Zukunftsfonds.

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Nach Ende des NRW-Projektes wird Patientenbegleitung im Netzwerk NRW weiter ausgebaut. Der Standort Köln hat am 8. Dezember 2016 von der Ministerin Steffens für seine spezielle Art der Umsetzung und Verbreitung in den Fedeln der Stadt den  1. Gesundheitspreis des Landes NRW verliehen bekommen – wir gratulieren!

Heute (Mitte 2018) gibt es 10 Standorte in NRW, in denen Patientenbegleitung Fuß gefaßt hat. Weitere Initiativen sind im Aufbau. Anbei ein Beispiel für den Standort Gladbeck – hier soll demnächst wieder ein neuer Kurs beginnen. Stadtspiegel 13.06.2018

Am 9. Mai 2018 wurde dem Netzwerk in Berlin der 2. Preis „Silver Star“ verliehen – in einem großen Festakt. Dies ist eine weitere Ermutigung, sich für die Verbreitung der Idee und den Aufbau von Unterstützungsstrukturen auf Landesebene einzusetzen.

Von links nach rechts:

Der Moderator der Preisverleihung Herr Bausch mit Doris Wattad und Elisabeth Bubolz-Lutz, die den Preis für das Netzwerk entgegennehmen (Foto privat)

Wir bedanken uns bei dem Sponsor, der Berlin-Chemie Diabetes, Herrn PD Dr. Mathias Frank für die würdigenden  Worte und dem Team von SIGNUM PR AG, speziell Herrn Kötter für die sorgsame und freundliche Betreuung.

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Hier geht es zum Film:

https://vimeo.com/264151233

PW: star1234

 

 

Einladung zum Netzwerktreffen

Immer mehr Organisationen, Bürger, Kirchengemeinden und Initiativen interessieren sich für dieses anspruchsvolle und so sinnvolle Engagement. Alle sind zu Netzwerktreffen herzlich eingeladen. Das nächste findet am 17. April 2018 (10 – 14 Uhr) in Oberhausen statt. Anmeldungen unter info@fogera.de

Die speziell ausgebildeten, unentgeltlich engagierten „Patientenbegleiter*innen“ wollen den Seniorinnen und Senioren

  • bei Arztbesuchen Stütze und Hilfe sein
  • den Übergang von der eigenen Häuslichkeit ins Krankenhaus erleichtern
  • beim Krankenhausaufenthalt zur Seite stehen und
  • nach dem Krankenhausaufenthalt das Einleben zu Hause vereinfachen, indem sie Unterstützer in Nachbarschaft und Gemeinde einbinden.

Das Projekt hat exemplarischen Charakter: es passt sich an die Gegebenheiten und speziellen Bedarfslagen in Bochum an. Deutlich werden soll, wie neuartige Kooperationen zwischen professionellem System und Freiwilligen zum Wohle von alten, alleinstehenden Menschen quartiersnah umgesetzt werden können.

Zum sozialräumlichen Ansatz des Projektes

Das Projekt „Patientenbegleitung“ versteht sich als Angebot aus dem Sozialraum, damit ältere Patienten die Übergänge zwischen dem eigenen Wohnumfeld und dem Krankenhaus gestalten können. Es ist ein Beitrag zu einer präventiven Sozialpolitik im kommunalen Raum – speziell zum Umgang mit der deutlich steigenden Anzahl allein lebender, hochaltriger Menschen speziell im Ruhrgebiet. Intention ist, dass Schnittstellen zwischen Krankenhaus und Häuslichkeit bzw. dem Lebensraum der Patienten nicht zu Hürden werden.

Zu beachten sind die unterschiedlichen Aufgabenbereiche des „Systems Krankenhaus“ und des sozialraumorientierten Freiwilligenengagements:

Schaubild zum Projekt Pflegebegleitung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Intendiert ist eine Ergänzung der Bemühungen des professionellen Systems: den hochaltrigen Patienten soll Aufbruch ins Krankenhaus sowie Einleben zu Hause und Einbindung ins Gemeindeleben erleichtert werden. Die Patientenbegleitungs-Initiativen sind in die Stadtteilarbeit integriert und werden von dort aus fortgebildet und fachlich begleitet. Sie sind nicht im Krankenhaussystem verankert. Das Profil „Patientenbegleiter“ beinhaltet unterschiedliche Facetten:

Schaubild zum Projekt Pflegebegleiter

Im Projektverlauf ist zunächst das Freiwilligenprofil entwickelt und im Quartier Bochum (Stadtbezirk 6) erprobt worden.  Die insgesamt sieben Freiwilligen wurden vorwiegend aus der Generation 55 plus gewonnen. Ab 2014 erfolgte eine systematische Verbreitung des Ansatzes in NRW – durch eine Qualifizierung für Multiplikatoren. Nach Implementierung der Initiativen wird ein „Netzwerk Patientenbegleitung NRW“ gegründet.

Der Aufbau der Patientenbegleiter-Initiative erfolgte durch die AWO zunächst in der neuen, im Mai 2012 bezogenen zentralen Anlaufstelle der AWO im Ortsteil Bochum-Dahlhausen. Seit kurzer Zeit hat das Projekt seinen Ort im Seniorenbüro. Inzwischen ist der Vorbereitungskurs für freiwillige Patientenbegleiter abgeschlossen. Die Patientenbegleiter sind nun im Quartier tätig und bieten kontinuierlich Begleitungen an. Sie treffen sich einmal im Monat – fachlich begleitet – zur Besprechung und Reflexion ihrer Praxis.

Informationen unter: 0234 – 49 58 49

 

In 2014 ist eine kostenfreie Multiplikatoren-Qualifizierung NRW-weit angeboten worden. Bis Ostern 2015 wurden an den meisten Standorten die Vorbereitungskurse für Patientenbegleitung angeboten. Inzwischen sind weitere Kurse in NRW angeboten worden.

Das Projekt wurde von einem Beirat begleitet. In der Zeit der Verstetigung gibt es eine Ansprechparterin Doris Wattad, Essen sowie eine kontinuierliche wiss. Begleitung durch Prof. Dr. Elisabeth Bubolz-Lutz

 

 

Profilentwicklung Patientenbegleitung 2014:

War zunächst daran gedacht, dass Patientenbegleiter einen alten, alleinstehenden Menschen von zu Hause ins Krankenhaus, des weiteren dann im Krankenhaus und wieder zurück in seine Häuslichkeit begleiten und ihn bei den Übergängen unterstützen, zeigt die Praxis in Bochum nun folgendes: die Freiwilligen werden in jeweils ganz unterschiedlichen „kritischen“ Lebenssituationen angefragt. Solche Situationen können sein: ein Arztbesuch oder Krankenhausbesuch steht bevor, nach einer Behandlung fällt es schwer, wieder im Quartier Fuss zu fassen und dort Hilfe zu organisieren, Nachbarschaft oder Familie fallen als Unterstützer plötzlich aus. Patientenbegleiter werden in Lebenslagen zu Hilfe gerufen, wenn die eigenen Kräfte zur Bewältigung nicht ausreichen. Sie begleiten den Patienten jeweils nur so lange, bis er sich stabilisiert hat. Sie können aber – über die Koordinierungsstelle – jeweils wieder nachgefragt werden, wenn eine neue schwierige Situation auftritt. Siehe Abbildung:

Profil

 

Informationen zur Ausschreibung des Projektes in 2013:

Ausschreibung Teilnahme NRW

Bewerbung Patientenbegleitung NRW

Flyer Patientenbegleitung NRW

 

Weitere Informationen über das Projekt:

Informationen zum Projekt auf der Homepage der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW

Info-Flyer Patientenbegleitung Bochum

Projekt-Strukturen_30.3.2014

Lernen im Projekt 31.03.2014

Patientenbegleiter-Initiativen als Kooperationspartner

http://www.derwesten.de/staedte/gladbeck/projekt-hilft-patienten-aimp-id10538140.html#plx2076012014

 

Aktuelle Termine des Netzwerk Pattientenbegleitung NRW:

Für alle Projekt-InitiatorInnen und Interessierten aus NRW findet das nächste Austausch-Treffen am 30. November 2018 in Oberhausen statt: 10.00 – 14.00 Uhr

 

Struktur des Netzwerks (aktueller Stand April 2018)

EBL und DW

Sprecherin: Dipl.-Päd. Doris Wattad (rechts)

Wiss. Begleitung:  Prof. Dr. Elisabeth Bubolz-Lutz (links) – Foto privat

Organisation: Katrin Engels und Sabine Grote

 

Noch Fragen?

Bei Fragen zum Projekt und zur Arbeit des „Netzwerk Patientenbegleitung NRW“ wenden Sie sich bitte an  patientenbegleitung@fogera.de  oder  Prof. Dr. Elisabeth Bubolz-Lutz  Mobil: 0176 – 222 169 47

 

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